UMTS ist die neue Technologie die es ermöglicht jederzeit mobile Daten zu übertragen und damit also von unterweg online zu surfen. Hier erklären wir Ihnen was Sie zu UMTS wissen müssen.
Was ist UMTS?
UMTS steht ausgeschrieben für Universal Mobile Telekommunications System und wurde bereits im Jahr 2004 populär durch die milliardenschwere Vergabe der UMTS-Lizenzen an mehrere Mobilfunkunternehmen. Bei dem Standard handelt es sich letztlich um eine Reihe von Technologien, Vorschriften und Protokolle wie zwei Geräte miteinander kommunizieren können.
Welchen Vorteil hat UMTS?
Im Gegensatz zu GPRS oder EDGE hat UMTS einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil. Die Bandbreite ist hier etwa 3 mal so hoch wie bei ISDN und kann bis zu 384 Kbit/s erreichen. Mit UMTS wurde das mobile Internet damit erstmals realistisch da dank der schnelleren Verbindung deutlich mehr Daten übertragen werden können und damit eine Webseite schneller geladen wird. Insbesondere da mobile Datenverbindungen in den Anfangsjahren sehr teuer waren konnte sich UMTS dank der hohen Geschwindigkeit und der damit verbundenen Zeit- und Gelderspartnis durchsetzen.
Wo ist UMTS verfügbar?
Der Ausbau des UMTS-Netzes in Deutschland ist sehr weit fortgeschritten. Die großen Anbieter
T-Mobile,
O2 und
Vodafone decken geschätzte 30% der Bundesrepublik ab. Besonders gut ist dabei die Verfügbarkeit in Ballungsgebieten wie Berlin, Hamburg, München, dem Ruhrgebiet, Main/Wiesbaden oder Hannover.
Was passiert wenn kein UMTS verfügbar ist?
Wenn Sie einen UMTS- oder HSDPA-Tarif gebucht haben und an Ihrem Standort kein UMTS verfügbar ist, versucht der Internetstick bzw. ihr Laptop auf die nächstschnellste Verbindung herunter zu schalten. In vielen Fällen kommt dann EDGE zum Einsatz mit dem ca. 60 bis 220 Kbit/s Geschwindigkeit üblich sind.